1. Interkulturelle Sensibilisierung:
Im Training sollen die Teilnehmer dafür sensibilisiert werden, wie kulturelle Faktoren die Wahrnehmung und das Verhalten von Menschen bestimmen. Es werden Werte und Grundeinstellungen vorgestellt, die eine Kultur und ihre Mitglieder prägen können. Dabei werden Fallbeispiele und Rollenspiele verwendet, um den Bezug zum eigenen Berufsleben herzustellen.
Ziele:
1. Verstehen von fremdkulturellem Verhalten
2. Reflektion von eigenem Verhalten in anderen Kulturen
3. Erkennen kulturspezifischer Muster der Kommunikation
4. Analyse von fremden und bekannten Werten und Normen
5. Effizientes Handeln in anderen Kulturen
6. Herstellung von Vertrauen und Kooperation in internationalen Teams
Methoden:
1. Fallstudienbearbeitung
2. Rollen- und Planspiele
3. Feedbackübungen
4. Kurzvorträge
Dauer:
2 Tage oder nach Vereinbarung
2. Kulturspezifisches Training für Japan
Die Teilnehmer können in diesem Training umfangreiches und handlungsrelevantes Wissen über deutsch-japanische Geschäftsbeziehungen und die japanische Kultur erwerben. Anhand von positiv und negativ verlaufenen Fallbeispielen, werden Lösungsmöglichkeiten für typische Konflikte in der Zusammenarbeit von Japanern und Deutschen erarbeitet, und die Faktoren für den geschäftlichen Erfolg in Japan aufgedeckt. Themengebiete sind dabei das Kommunikations- und Informationsverhalten, Führungs- und Arbeitsstile, Verhandlungsstrategien und Umgang mit Konflikten, Etikette und Regeln des Alltagslebens.
Das Training basiert auf dem Konzept der Kulturstandards, d.h. den für eine Kultur typischen Arten des Wahrnehmens, Denkens und Handelns, die die Orientierung in dieser Kultur erleichtern. Die Kulturstandards für Japan basieren auf Daten, die durch wissenschaftliche Forschung gewonnen wurden, sowie auf in der Praxis gesammelten Erfahrungen. Zur Vertiefung des Verständnisses werden kulturhistorisch und weltanschaulich relevante Bedingungen und Hintergründe dargestellt, die zur Entwicklung der kulturellen Unterschiede geführt haben. Im Training wird die schrittweise Vorstellung der Kulturstandards die Teilnehmer in die Lage versetzen, japanisches Verhalten adäquat zu interpretieren, zu bewerten und Wege für eine fruchtbare Zusammenarbeit zu erkennen.
Ziele:
1. differenzierte und realistische Selbst- und Fremdwahrnehmung
2. kultur- und situationsangemessenes Handeln und Reagieren durch ein
flexibles Handlungsrepertoire
3. Verhaltensleitlinien und Strategien für eine erfolgreiche Kooperation mit
japanischen (Geschäfts-)Partnern in der täglichen Arbeit
Methoden:
1. Fallstudienbearbeitung
2. Simulation
3. Feedbackübungen
4. Kurzvorträge
Dauer:
2 Tage oder nach Vereinbarung

